Der Zweifel an der Energiewende

Nachdem bisher viele Menschen bereits an der Durchführung der geplanten Energiewende gezweifelt haben, zweifelt jetzt auch Bundesumweltminister Altmeier an der kompletten Durchsetzbarkeit. Wie es ausschaut werden wohl der Zeitplan bzw. alle Einzelprojekte nicht finanzierbar und leistbar sein. Die zeitlichen und finanziellen Belastungen sind einfach zu hoch.


Internetauftritt des Bundesumweltministeriums: www.bmu.de

Allein den Stromverbrauch bis 2020 um zehn Prozent zu senken wird kaum machbar sein, allein wenn man sich den Stromverbrauch der letzten Jahre anschaut. Gerade in der Industrie passiert sehr wenig, wobei fast alle Haushalte ihre Hausaufgaben gemacht haben. Von Energiesparlampen bis hin zu energiesparenden Haushaltsgeräten wurde vieles ersetzt oder neu angeschafft. Leider schlafen die großen Konzerne oder sie tun zu wenig.

Auch der Netzausbau geht sehr schleichend voran. Bisher ist die Übertragung von Ökostrom aus dem Norden in den Süden bzw. in Ballungsgebiete lange nicht gewährleistet. Das ist ein großes Problem. Nicht nur die Finanzierung auch die Genehmigung von neuen Hochspannungstrassen ist eine langwierige Angelegenheiten mit vielen Auflagen.

Die Elektroautos waren ein großer Meilenstein in der Energiewende. Auch diese haben große Probleme im Absatz. Das liegt am höheren Kaufpreis, der geringen Reichweite, der langen Ladezeit der Akkus und vielen weiteren kleinen Problemen. Aus diesen Gründen sind Elektroautos für viele Kunden nicht nutzbar oder kommen einfach nicht in Frage.

Hier müssen die Regierung und die Autokonzerne noch einiges tun, sonst war es das mit den E-Autos.

Wie zu sehen ist, ist der Zeitplan völlig falsch aufgestellt und über die Kosten war man sich nicht im Klaren. Aber der Bundesumweltminister wird dieses Problem wohl stark in Angriff nehmen, um zumindest einige Punkte zu erreichen.

Um die eigenen Stromkosten zu vergleichen, eigent sich DIESE Seite sehr gut

 

 

Erneut steigen die Gaspreise

Erneut steigen die Gaspreise – was können Verbraucher tun?


Die großen Gasversorger haben wieder eine Preiserhöhung geplant. Davon sind insgesamt über 40 Gasanbieter im gesamten Bundesgebiet betroffen. Die Preiserhöhung soll sich im Bereich um die sechs Prozent halten. Durch die weltweit gestiegene Gasnachfrage steigt gleichzeitig auch der Preis und dieser belastet die Kunden bzw. die einzelnen Haushalte teilweise sehr stark.

Bei einem Haushalt mit vier Personen, die einen Jahresverbrauch von etwa 25.000 kWh haben, ergibt sich eine Mehrbelastung von rund 105 Euro im Jahr. Dieser Preis wird zusätzlich zur bisherigen Rechnung bezahlt, obwohl die Leistung die gleiche bleibt.

Außerdem lässt sich die jährliche Rechnung, durch die Wahl geeigneter Tarife weiter senken, damit sind dann Einsparungen von bis zu 450 Euro möglich und das ist schon beachtlich viel Geld.

Die Lösung – Preise vergleichen

Leider vergleichen immer noch zu wenig Haushalte die Preise, das gilt für Strom genauso wie für Gas. Circa acht Prozent der Haushalte haben bisher ihren Gasanbieter, aufgrund gestiegener Preise gewechselt. Durch die „Faulheit“ der Endnutzer, sind die Gasanbieter nicht gefordert ihre Preise zu senken oder beizubehalten.

Das muss sich ändern. Deshalb sollten alle Kunden die Preise vergleichen.

Als Beispiel zwei Vergleichsportale.

 

Gasvergleich