Schlechte Akzeptanz von regenerativer Energie

Es ist schwierig in Deutschland die Akzeptanz der Windkraft zu fördern und zu erhöhen, wenn immer gleich Kritiker auf den Plan gerufen werden. Die mangelnde Akzeptanz der Windkraft- und Solaranlagen in der Bevölkerung macht der Energiebranche stark zu schaffen. Zwar wollen sehr viele Bürger regenerative Energien in Deutschland haben, aber niemand möchte ein Windrad vor der Tür haben oder die Felder mit Solarpanels bebauen. Aus diesem Grund organisierte die Landesregierung in Thüringen im letzten Jahr vier Dialoge mit den Bürgern und einigen Firmen aus der Energiebranche. Darunter auch der Anlagenbauer Enercon. Dieser bemängelte, dass bei fast jedem Projekt sofort eine Bürgerinitiative gebildet wird, egal ob sinnvoll oder nicht. Das erschwert die Arbeit ungemein und treibt die Kosten nach oben. Damit steigen letzendlich auch die Kosten für die Stromkunden.

Auch die Grünen plädieren schon seit langem für einen Ausbau der Windenergie, ansonsten wird das Ziel von Thüringen, bis 2040 nur von regenerativer Energie zu leben sehr schwierig. Damit das gelingt müssen die Kommunen und die Unternehmen mehr auf die Menschen zugehen und eventuell von Beginn an anders planen und den Weg mit den Bürgern gehen. Leider ist aber auch festzustellen, das die Kompromisse immer schwieriger werden und bei vielen Projekten die Beteiligten sich komplett festgefahren haben.
Da bleibt nur zu hoffen, das sich alle Verantwortlichen und auch die Bürger etwas in Richtung erneuerbare Energien bewegen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

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