Anteil an Solarstrom stieg 2012 stark an

Im letzten Jahr (2012) ist der Anteil an Solarstrom sehr stark angestiegen. Der Bundesverband Solarwirtschaft beziffert den Anteil der berechneten Solarleistung auf bis zu 8 Mio. Haushalte. Natürlich ist das nur ein errechneter Wert, aber dieser kann sich sehen lassen. Damit hat sich der Solarstromanteil am Gesamtstromverbrauch in den Jahren von 2009 bis 2012 vervierfacht.

Leider hat das auch zwei Nachteile. Der Erste ist, dass die Kosten für die Energiewende und für die Solaranlagen vom Verbraucher und Kunden getragen werden. Das passiert über die EEG Umlage. Diese EEG Umlage ist in diesem Jahr auf 5,3 Cent gestiegen. Mit dieser Umlage wird die Differenz zum niedrigeren Grundpreis ausgeglichen, um damit die Kosten für die Erzeuger von erneuerbarer Energie, für die höheren Kosten zu entschädigen. Für einen normalen Haushalt sind das dann Mehrkosten von circa 60 Euro im Jahr. Der zweite Nachteil ist der in den letzten Jahren stark gesunkenen Preis für die Produktion und Herstellung von Solaranlagen. Durch die große Konkurrenz aus Asien sind die Preise teilweise um 75 Prozent gesunken und das bringt viele Hersteller in große Probleme. Die Pleiten, mit samt kompletter Unternehmensaufgabe, sind fast täglich in den Zeitungen und im Internet zu lesen.

Aus diesen genannten Gründen und den Protesten der letzten Wochen wird jetzt mehr gefordert, die Energiewende neu zu überdenken. Dabei soll kein neues Ziel definiert werden, sondern eher der Weg dahin. Denn dieser Weg muss drastisch optimiert werden. Martin Zeil von der FDP (Bayerns Wirtschaftsminister) fordert jetzt eine Absenkung der Stromsteuer. Kurzfristig sollen dadurch die Bürger entlastet werden, aber ob das der richtige Weg ist steht auf einem anderen Blatt. Denn kurzfristiges Denken bringt Deutschland in Sachen Energiewende nicht weiter. Der optimale Kostenvergleich kann hier gemacht werden.

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