Daimler wagt sich an den Energiespeicher für zu Hause

Ab Juni 2015 will auch Daimler einen stationären Energiespeicher für zu Hause und die Industrie herstellen sowie verkaufen. Damit folgt Daimler dem Beispiel von Tesla, welche ihre Speichertechnologie nicht nur für Autos nutzt, sondern auch ein zusätzliches Standbein aufbauen will. Das hat mehrere Vorteile. So steigen die Einnahmen und der Umsatz, die Entwicklundskosten werden weiter gestreut und somit insgesamt minimiert und der Konzern wird insgesamt unabhängiger von Zulieferern.

Gefertigt werden die Batterien bei Daimler von der Daimler-Tochter Accumotive mit Sitz in Kirchheim unter Teck. Der erster Speicher für industrielle Anwendungen besitzt ein Kapazität von mehr als 500 Kilowattstunden und befindet sich bereits am Netz. Seine Aufgabe ist die Unterstützung der Netzstabilität in Spitzenlastzeiten. Weitere sollen nach Angaben von Daimler folgen.

Der Energiespeicher für zu Hause

Die Energiespeicher für zu Hause können ab Juni bestellt werden und werden voraussichtlich ab Herbst ausgeliefert. Dies erfolgt aber nicht direkt über Daimler, sondern in einer Zusammenarbeit mit EnBW. So soll es den normalen Haushalten ermöglicht werden, stationäre Energiespeicher auch im eigenen Haus zu nutzen. Angedacht ist eine Leistung von 2,5 Kilowattstunden und später soll die Leistung auf 20 Kilowatt gesteigert werden. Dabei ist die Kooperation mit EnBW für Daimler nur der erste Schritt, denn Daimler möchte die Energiespeichern in Zukunft weltweit verkaufen und sucht aktuell nach Partnern für den Vertrieb. Preis stehen leider zurzeit noch nicht fest, aber sie sollen im Bereich von Tesla liegen und da kostet der Energiespeicher für zu Hause etwa 3000 Dollar.

Zum weiterlesen:

– Daimler entwickelt Energiespeicher für zu Hause

– Förderinitiative “Energiespeicher”

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