Ein Unding – Unternehmen können sich von Ökostromumlage befreien

Was sich jeder Privathaushalt wünscht, ist bei großen Unternehmen kein Problem. Die Politik denkt an die Wirtschaft, aber nicht an die Haushalte, denn diese müssen den Sparkurs der Konzerne ausgleichen. Jeder Euro der bei den Unternehmen eingespart oder versteckt subventioniert wird, muss der Privatmann von nebenan ausgleichen und dadurch folgen in den nächsten Jahren weitere Strompreiserhöhungen.

Energieversorger Wechsel
Für das nächstes Jahr (2014) sind so viele Anträge auf Befreiung der Ökostromumlage, wie nie zuvor beim zuständigen Amt eingegangen. Der Stichtag für die Befreiung ist der 1. Juli und bis dahin sind 2367 Anträge gestellt worden. Das heißt, so viele Unternehmen werden wahrscheinlich befreit, wobei darunter hauptsächlich große Konzerne sind. Denn für kleine Unternehmen zählt die Regelung nicht. Das sind über 300 Anträge mehr als letztes Jahr. All das sind die Konsequenzen aus dem neuen EEG Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien. Nach Schätzungen werden für 2014 die fünf Milliarden Euro für diese EEG-Umlage gesprengt. Die Konsequenz ist, dass die EEG-Umlage für 2014 um etwa 6,5 Cent steigt, so heißt es aus Kreisen der Bundesnetzagentur. Aber nicht nur die Einsparung durch die Unternehmen ist Schuld daran, auch die drastische Erweiterung der Solar- und Windenergie ist ein Grund für das weitere Ansteigen der Strompreise.

www.eeg-aktuell.de/

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