Einigung im Solarstreit mit China

Nach lange Diskussionen und viel Streit hat sich die EU mit China über eine Regelung über Billigsolarmodule geeinigt. Die Einigung sieht einen Mindestpreis und eine Mengenbegrenzung für den Import von Solarmodulen vor. Laut EU-Handelskommissar Karel De Gucht soll es im Ganzen eine gute und freundschaftliche Lösung für beide Seiten sein.

Der Mindestpreis für den Import von Solarzellen liegt bei 56 Cent pro Watt und die Gesamtimportleistung ist auf 7 Gigawatt pro Jahr begrenzt. Das neue System ist für chinesische Firmen sehr interessant, da ansonsten Strafzölle in Höhe von 37,2 bis 67,9 Prozent drohen. Freigegeben ist das System für etwa 90 Firmen aus China und diese können damit circa 60 Prozent der durch Solarpanels erzeugte Energie liefern. Weiterhin ist unklar, ob die Solarbranche dadurch wieder an Schwung gewinnt, denn es sind weiterhin 25.000 Arbeitsplätze gefährdet und die Misere mit Solarworld ist noch lange nicht überstanden.

Ob mit der neuen Regelung endlich Ruhe in die Solargeschichte kommt ist fraglich, denn die Chinesen beklagen auch einige Subventionen in der EU, wodurch chinesische Firmen benachteiligt werden, wie zum Beispiel die Weinsubvention.

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