Mappus und EnBW

Ex-Ministerpräsident Mappus verteidigt den Aktienrückkauf von EnBW–er ist aber nicht alleine

Bei Rückkauf der Aktien der
EnBW stand nur das Wohl des Landes im Vordergrund. Natürlich, das sollte es auch. Aber war der hohe Preis dafür wirklich notwendig oder wäre es vielleicht auch ein wenig günstiger gegangen?


Das zumindest untersucht jetzt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Diese beruft sich auf ein 80 Seiten starkes Gutachten und hat den Verdacht, dass der überteuerte Rückkauf der
EnBW-Aktien dem Land Baden-Württemberg finanziell geschadet hat.

Federführend war zum damaligen Zeitpunkt der Ex-Ministerpräsident Mappus. Für diesen wird bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren gefordert. Aber auch die beiden Mitwirkenden, Rau und Stächele haben im Aktiengeschäft der EnBW mitgewirkt und auch mitentscheiden.

Ausgegangen ist alles von der rot-grünen Landesregierung. Seit Längerem wird unnachgiebig versucht, den Herrn Mappus und seinen damaligen Anhängern einen Schaden bzw. eine Schuld am überteuerten Rückkauf einzuräumen.

Sein Anwalt geht aber davon aus, dass es zu keiner Verurteilung kommen wird, da nur zum Wohl des Landes gehandelt wurde. Aber die eigentlichen Gewinner sind Morgan Stanley und die Anwälte der EdF. Diese haben einen perfekten Deal eingefahren und werden bestrebt sein diesen Weg auch beizubehalten.

Zurzeit wird die ganze Affäre von einem
EnBW-Untersuchungsausschuss durchleuchtet und überprüft. Sobald sich ein Verdacht erhärtet wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.

EnBw im Internet: www.enbw.com

Schauen wir mal was die Tage noch passiert, oftmals dreht sich der Blickwinkel im Prozess nocheinmal.

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