Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes – Energiegipfel im Kanzleramt

Die Energiepolitik der Bundesregierung in Deutschland ist manchmal sehr schleierhaft. Erst muss der Atomausstieg sofort, am besten schon gestern erfolgen, dann sollen die erneuerbaren Energien schnellstmöglich ausgebaut werden und neue Stromtrassen sollten schon lange das Land bevölkern.

Aber weit gefehlt, stattdessen streiten sich die Politiker über eine Reform der Energiereform bzw. eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Dem Wirtschaftsminister Rösler geht es gar nicht schnell genug mit der Schaffung von Ökostrom und der Umweltminister Altmeier möchte das Tempo etwas drosseln. Alles nicht so einfach, oder doch?

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Zu diesem Problem hat die Kanzlerin ein Treffen zur Energiewende im Kanzleramt einberufen. Altmeier bezweifelt, dass die Energiewende mit den jetzigen Mitteln bezahlbar ist, und dass die Verbraucher mit zu hohen Strompreisen zu stark belastet werden. Da hat er nicht ganz Unrecht, denn die Energiepreise sind so stark gestiegen, wie schon lange nicht mehr. Aber die Preise werden voraussichtlich noch weiter steigen, einige Experten nennen Werte um die 30 Prozent und mehr. Auch wenn Herr Altmeier einen Stromüberfluss befürchtet, wenn wir das Tempo weiter halten, wäre der nicht negativ. Da andere Länder den Strom abnehmen würden oder dieser zwischengespeichert werden kann. Denn zurzeit kauft Deutschland auch Strom aus dem Ausland.

Dagegen hält die FDP mit Herrn Rösler eine Veränderung des EEG als angemessen. Dort soll die Art der Vergütung und der Förderung abgeändert werden. Das teure Fördersystem muss abgeschafft werden, das fordert Philip Rösler. Die erneuerbaren Energien müssen und sollen bezahlbar bleiben.

Die Frage ist nur, ob auch die Energiekonzerne die Preise dementsprechend anpassen und vielleicht sogar senken. Denn in der bisherigen Zeit sind die Preise ständig nur gestiegen und nicht gefallen.

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