Offshore Windenergie

Offshore Windparks sind eine absolute Notwendigkeit für die Energiewende

Ein Windpark ist eine moderne und zugleich umweltschonende Methode, Energie zu erzeugen. Hierbei wird die Energie von Wind genutzt und durch Generatoren umgewandelt. Der Wind treibt die Flügel der Windräder an und erzeugt dadurch Strom, der in das Stromnetz eingespeist werden kann. Auf dem Land funktionieren Windparks speziell dort, wo viel Wind bläst. Da aber vor den Küsten viel mehr Wind bläst, der für einen Windpark zu nutzen ist, hat man sich entschieden, vermehrt im Meer Parks anzulegen.

Der Aufbau von Windparks

Offshore Windparks sind fest im Boden verankert, damit der Wind das Windrad nicht aus dem Boden hebelt. Windkraft ist auf diesem Wege effizient zu nutzen. Die Basis für die Verankerungen liegt aber noch auf dem Festlandsockel und ist nicht bereits im Meeresboden befestigt. Der Aufwand für die Befestigung vor der Küste bezahlt sich durch kontinuierliche Windbedingungen und durch hohe Windgeschwindigkeiten. Offshore Windparks erzielen innerhalb dieser Bedingungen eine intensive Auslastung von rund 3500 bis 5000 Volllaststunden. Durch einen höheren Aufwand beim Aufbau und bei der Wartung entstehen dennoch höhere Kosten als bei Anlagen auf dem Land.

Regionen mit Offshore Windparks

Die Anlagen werden in verschiedenen Regionen um Europa herum aufgestellt. Offshore Windparks finden sich vermehrt vor Irland, Nordfrankreich, in der Nordsse, an der iberischen Atlantikküste, am Golf von Lyon oder auch in der griechischen Ägäis. Offshore Windparks erzeugen hier nachhaltige Energie, die aktuell vermehrt von Staaten, wie Großbritannien oder Dänemark genutzt wird. Im Jahr 2013 waren die meisten Offshore Windparks in den Gewässern der beiden Nationen installiert. Die Offshore-Kapazität ist in anderen Nationen noch im Aufbau begriffen und ist als Alternative zu einer herkömmlichen Energieerzeugung geplant.

Der Anlagentyp von Offshore Windparks

Die modernen Offshore Windparks sind auf Grund der schwierigen Bedingungen durch Wellengang und kontinuierlich starken Wind überdurchschnittlich robust gebaut. Ein starkes Fundament, das beispielsweise als Tripod-Sockel erbaut wird, und eine Turmkonstruktion, die die Turbinen trägt werden durch spezielle Hubinseln oder Errichterschiffe installiert. Andere Fundamente als Tripodsockel sind auch eine Flachgründung mit und ohne Schürzen, Schwerkraft-Fundamente oder eine monophile Gründung durch einen Pfahl. Sandiger Boden vor der Küste stellt ein Risiko für die Standsicherheit dar und auch eine zu große Wassertiefe erhöht ein Risiko einer Beschädigung. Deswegen sind passende Standort zunächst seismisch zu ermitteln. Wichtig für eine Konstruktion sind dabei der Schutz vor Korrosionsschäden. Denn die salzhaltige Umgebung und die salzhaltige Luft schaden der Technik, wenn die Offshore Windparks nicht extra geschützt sind. Für diesen Zweck sind bei diesen besonderen Anlagen meerwasserbeständige Materialien und Ummantelungen in Verwendung. Die Stromleitungen werden durch so genannte kathodische Korrosionsschutzstrom-Anlagen geschützt.

Kosten zur Errichtung eines Offshore Windparks

Die Kosten der jährlichen Bewirtschaftung eines Offshore Windparks beläuft sich auf einige Hunderttausend Euro. Die Kosten für den Aufbau richten sich nach den Kosten für einen Standort und belaufen sich auf etwa 1,5 bis 3 Mio. €. Damit sind Offshore Windparks nichtsdestotrotz weniger kostspielig als Strom durch Kohle oder Atom. Im Rahmen des technischen Fortschritts ist geplant, dass die anfallenden Kosten für die Anlagen bis zum Jahr 2020 um 40 % gesenkt werden sollen.

Offshore Windpark

Quelle: Wikipedia.de

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