Unterschiedliche Strompreise für Nord- und Süddeutschland

Nach einer aktuellen Studie im Auftrag der EU-Kommission drohen in Deutschland zwei unterschiedliche Preisniveaus für Strompreise. Diese Teilung ergibt sich aus der Strompreisbörse, welche den Strommarkt und die Stromverteilung regelt. Dies ist im Norden von Deutschland einfacher, als im Süden. Ein Grund ist die Stromverteilung und die verfügbaren Stromtrassen, gegen welche sich der Süden drastisch wehrt, obwohl diese dringend notwendig sind. Gerade der verbrauchsstarke Süden, wie Bayern und Baden-Württemberg sind auf viel verfügbaren Strom angewiesen. Dieser Strom lässt sich aber im Süden schlechter verteilen und bereitstellen, daraus resultiert ein höherer Preis. Denn die Versorgungssicherheit ist im Süden schlechter und dieser Ausfall kostet Millionen. Zurzeit tragen diese Ausfallkosten alle Bürger in Deutschland und genau darin sieht die EU ein Problem und eine Ungerechtheit. Zusätzlich fallen im Jahr 2022 drei Atomkraftwerke im Süden weg und erhöhen dieses Problem noch weiter.

Die EU-Kommission hat deshalb eine Studie über die Versorgung mit Strom in Deutschland in Auftrag gegeben und diese ergab genau diesen Unterschied. Die Frage ist nun wie die EU diese Studie bewertet und was der Süden, zum Beispiel Bayern mit seinem Ministerpräsidenten Horst Seehofer, daraus macht. Der richtige Schritt wäre eine Zustimmung der Stromtrassen, denn gerade Bayern würde daraus sehr profitieren und die Wirtschaft in Bayern wäre sehr dankbar und daraus profitieren dann auch die Bürger. Schließlich wollte ein Großteil der Deutschen die Energiewende und den Weg raus aus der Atomkraft, dann muss jetzt auch der Weg gegangen werden.

 

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