Worum geht es beim Energiegipfel und wer profitiert?

Das Erneuerbare Energien Gesetz ist mit steigenden Kosten für den Verbraucher verbunden, was letztendlich Strom und andere Energie zu einem Luxusgut macht. Daher ist die Strompreisbremse ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und ebenso in der Politik. Das der Strom nach wie vor für alle Gesellschaftsschichten bezahlbar bleibt soll mit dem EEG 2.0 bereits im August vom Bundestag verabschiedet werden.

Bestandteile des Energiegipfels zum neuen EEG

Neben der Strompreisbremse haben es sich die Minister und die Kanzlerin zur Aufgabe gemacht, dass die Rolle der einzelnen Länder besprochen wird. Die Rolle der Länder war anfangs gar nicht vorgesehen. Dabei ist der Begriff Föderalismus wieder in aller Munde. Durch den indirekten Wettbewerb kann so manches Ziel schneller umgesetzt werden als ursprünglich vorgesehen. Auch wenn mehr Ideen und Möglichkeiten eingebracht werden, sollte nicht außer Acht werden, dass Föderalismus auch in eine unerwünschte Richtung verlaufen kann.


Weitere Themen im EEG

Im Erneuerbaren Energien Gesetz soll die Regelung der EEG Umlage berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass bereits bestehende Kleinanlagen nicht betroffen sein sollen. Die Eigenversorgung der Haushalte und Industrie müssen dabei gesondert geregelt und ausgenommen werden. In Niedersachsen und Schleswig- Holstein ist des Weiteren Windkraft und Menge der Einspeisung ein wichtiges Thema. Vor allem für die Investoren ist der Stichtag der neuen Regelung entscheidend. Durch die EEG Umlage soll der Umstieg auf Erneuerbare Energien finanziert werden. Damit die Haushalte nicht unter einer übermäßige Mehrbelastung leiden müssen, wird es vor allem die Industrie sein, die sich daran stärker beteiligen müssen. Auch die Stromsteuer kommt dabei immer wieder zur Debatte, welche allerdings zu Lasten des Bundes wäre und keine andere Umlageaufteilung beinhaltet.

Kapazitäten und Verteilungen

Während anfänglich von einem Kapazitätsmarkt die Rede war, ist mittlerweile in erster Linie das Wort Kapazitätsmechanismus gebräuchlich. Die Verteilung des Stromes, welcher eigentlich im Überfluss vorhanden ist, stellt dabei allerdings das Problem dar. So soll beispielsweise der Strom, welcher im Norden aus Windkraft erzeugt wurde, mittels Leitung in die südlichen Bundesländer, wie Bayern, transportiert werden. Sowohl der Widerstand der betroffenen südlichen Bundesländer, wie auch die Bundesnetzagentur sind dafür verantwortlich, dass diese Pläne aktuell auf Eis gelegt sind. Des Weiteren erfordert dieser Ausbau eine Änderung der Energiewende Entwicklungspläne.

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